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Finanzen organisieren [Finanzen verbessern #3]

Wenn neben Mindset und Humankapital eines in Sachen „Finanzen verbessern“ nicht fehlen darf, dass ist es die Tatsache, die eigenen Finanzen besser zu organisieren. Der mitunter beste Hebel, um dein Geld schnell in eine gute Form zu bringen, die dich im Alltag und langfristig unterstützt und dich deinen finanziellen Zielen näher bringt. Und: Jeder kann das hier umsetzen!

Alltagsfinanzen organisieren

Was gehört im ersten wichtigen Schritt dazu? Klar, deine Alltagsfinanzen.

Und wie bekommst du darüber einen guten Überblick?
Mit einem Haushaltsbuch.

(Ich kann dich seufzen hören 😉 )

Aber, wenn ich dir eines versprechen kann, dass du mit so einem Haushaltsbuch über ein paar Monate hinweg einen nie da gewesenen Überblick und eine Menge Klarheit über deine alltäglichen Finanzen gewinnst.

Und ich wette, auch für dich verstecken sich darin so einige „Ahas“ und „Ohos„, sobald du schwarz auf weiß siehst, wohin dein Geld den lieben langen Monat so hin fließt.

Es geht dabei gar nicht so sehr darum, deine Ausgaben minütlich irgendwo einzutragen, sondern um das große Ganze. Wenn du vorwiegend mit Karte zahlst und mein Talerplaner Haushaltsbuch nutzt, ist es ein Einfaches, dich ein Mal im Monat hinzusetzen, dein Online-Banking zu öffnen und all deine Einnahmen und Ausgaben in dein Haushaltsbuch einzutragen.

Und schon hast du einen wunderbaren Überblick und weißt, wo es Verbesserungsbedarf gibt.

Wie verbesserst du deine Alltagsfinanzen?

Indem du schlichtweg besser auf dem Radar hast, wofür du dein Geld so ausgibst und ob es dir das Wert ist einen Betrag XY für einen bestimmten Bereich auszugeben.

Beispiel – Finanzen organisieren im Alltag

Du tendierst dazu (Achtung, Klassiker), super gern Klamotten zu shoppen. Bislang war es so: War Geld da, hast du es dafür ausgegeben. War kein Geld da, dann hast du eben kein Geld ausgegeben.

Mit deinen Eintragungen in dein Haushaltsbuch stellst du fest: „Oh krass, im Schnitt gebe ich 500 Euro im Monat für Klamotten aus.“. (Und zeitgleich wunderst du dich, wie du sparen sollst, weil nie Geld über ist..)

Also legst du nun fest: „Okay, 200 Euro im Monat für Klamotten sollten als eine Art magische Grenze, Budget (nenn es, wie du willst) reichen“.

Diese Grenze ist für den nächsten Monat in deinem Kopf (und in deinem Haushaltsbuch) verankert und notiert. Wenn du nun zum Shoppen losziehst, wirst du merken, dass du dich durchaus daran orientieren und dieses Budget einhalten wirst.

Was passiert? Du hast 300 Euro über, die du auf die hohe Kante legen kannst.

Wie ist das passiert? Indem du dir deine persönlichen Zahlen geschnappt und die in eine hilfreiche Form (=Haushaltsbuch) gebracht hast.

Geldplanung – mittelfristig und langfristig

Haben wir das gut im Griff, geht´s einen Schritt weiter in die Geldplanung und damit um die Frage: Welche Rücklagen brauche ich eigentlich für mittelfristige und langfristige Ausgaben, die auf mich zukommen.

Wir sprechen hier noch nicht von Vermögensaufbau.

Sondern von Posten, die notwendig sind, um spätere Ausgaben einfach zu begleichen. Das wird sehr gern vergessen, aber wir haben allerhand dieser zukünftigen und meist unregelmäßigen Ausgaben.

Hinzu kommt der berühmte Notgroschen, den jeder bestenfalls besitzen sollte.

Also, was gehört alles in unsere kurz- bis langfristige Geldplanung?

  • Aufbau eines Notgroschens
  • Rücklagen für unregelmäßige Ausgaben
  • Rücklagen für Urlaube
  • Rücklagen für Anschaffungen & Wünsche
  • Rücklagen für ungeplante Ausgaben (Reparaturen etc.)

Beispiel – Finanzen Organisieren mit Planung

Auch hierzu ein kleines Beispiel. Jährlich am Jahresanfang grüßt die Post der KfZ-Versicherung mit der jährlichen Rechnung. Du stellst fest, es fällt dir durchaus schwer, die 600 Euro Jahresbeitrag so nebenbei aus deinem Gehalt zu zahlen.

Nun machst du folgendes: Du teilst diesen Betrag durch 12 (600 Euro / 12 Monate = 50 Euro) und legst diese 50 Euro einfach Monat für Monat auf ein Rücklagenkonto (bspw. Tagesgeldkonto).

Wenn nächstes Jahr wieder die Beitragsrechnung in der Post ist, loggst du dich entspannt in dein Rücklagenkonto ein und überweist den Versicherungsbeitrag, ohne dass du in diesem Monat in ein Finanzproblem schlitterst.

Struktur für Vermögensaufbau

Haben wir das erledigt, folgt Schritt 3: Wir befassen uns mit unserem Vermögensaufbau.

Dazu müssen wir 3 Dinge wissen:

  • Welche Ziele haben wir in Sachen Vermögensaufbau?
  • Was müssen wir mindestens tun, um bspw. unsere Rentenlücke zu füllen, die Altersvorsorge aufzupeppen oder Wünsche zu realisieren?
  • Was können wir aktuell maximal monatlich dafür tun?

Um in Erfahrung zu bringen, was wir können und was wir müssen, ist es unerlässlich, sich über seine Alltagsfinanzen im Klaren zu sein. Natürlich gibt es noch ein paar andere Dinge, die du vorweg für dich klären und entscheiden müsstest..

Beispiel – Finanzen organisieren für den Vermögensaufbau

Du hast dich aufgerafft, dich deiner Altersvorsorge gewidmet und deine persönliche Rentenlücke berechnet. Du berechnest, dass dir später zu deiner Wunschrente 1.170 Euro fehlen. Macht in Summe bei einer Lebenserwartung von 95 Jahren und bei einem Renteneintritt mit 67 Jahren ein Vermögen von in etwa 280.000 Euro, das du selbst ansparen müsstest, um von diesem Vermögen deine Rente „aufzufüllen“.

Würdest du von den Zinsen und Dividenden deines Vermögens leben wollen, bräuchtest du in diesem Beispiel in etwa 550.000 Euro.

(Nachdem du kurz mal Luft geholt hast, beginnst du zu rechnen)

Wir erwarten eine eher konservative Rendite bis zum Renteneintritt von 5% p.a. und kommen so auf eine monatliche Sparrate von circa 298 Euro, um bis zum Renteneintritt ein Vermögen von 280.000 Euro aufgebaut zu haben.

Jetzt gehen wir zurück in den Überblick unserer Alltagsfinanzen und schauen, ob wir diese Sparrate realisieren können. Können wir das, dann ist alles kein Problem. Los geht´s.

Können wir das nicht, müssen wir uns Gedanken machen, wie wir ggf. mittelfristig unser Einkommen erhöhen und/oder kurzfristig Ausgaben besser koordinieren, um weniger Geld auszugeben, damit wir es für das Füllen unserer Rentenlücke nutzen können.


Du siehst hier jedenfalls eines sehr deutlich: Vermögensaufbau funktioniert nicht ohne Klarheit in Sachen Alltagsfinanzen. Geldplanung funktioniert nicht ohne zu wissen, wo du stehst. Und deine Alltagsfinanzen funktionieren nur, wenn du dich ihnen widmest.

Du hast Fragen, Tipps oder andere Ideen? Immer her damit!