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Finanzielle Probleme

In 7 Schritten in den Griff bekommen

Finanzielle Probleme können besonders für Familien ungemein belastend sein. Nicht nur der Kontostand ist für die Eltern ernüchternd und beängstigend. Oft wirkt sich ein finanzieller Notstand auch auf die Beziehung der Eltern und die Situation der Familie aus. Die gute Nachricht: Das kannst du ändern! Wie du auch ohne Kredit, Privatinsolvenz eure finanziellen Probleme dauerhaft in den Griff bekommst, zeige ich dir hier!

1. Alle Probleme bitte zu Tisch

Gestern war der letzte Tag, an dem du den Kopf in den Sand gesteckt hast. Heute ändern wir etwas an deiner Situation. Du musst es nur noch machen. Im ersten Schritt gehört dazu alles auf den Tisch.

Heißt, ihr setzt euch zusammen an einen Tisch, mit Stift und Zettel und notiert alle Fakten rund um eure finanzielle Situation. Es wird nichts, aber auch gar nichts, ausgeblendet. Habt ihr Schulden? Wenn ja, wie hoch sind die? Was zahlt ihr dafür monatlich? Wie lange müsst ihr die noch abbezahlen?

Notiert, wie hoch eure monatlichen Einnahmen sind und ebenso eure monatlichen Ausgaben. Was müsst ihr definitiv monatlich ausgeben? (Miete, Strom, ÖPNV & Co.). Und welche Kosten könnt ihr mit geschickter Planung kurzfristig beeinflussen? (Lebensmittel, Freizeitausgaben, Kleidung etc.)

Bestenfalls führt ihr schon ein Haushaltsbuch, aus dem ihr die Zahlen entnehmen könnt. Ansonsten geht ihr einfach eure Kontoauszüge der letzten Monate durch und schreibt auf, was rein kam und raus ging.

2. Ein Plan muss her

Ohne Ziel kein Weg. Ihr wollt eure finanziellen Probleme hinter euch lassen, also braucht ihr ein Ziel. Ist das vielleicht Schuldenfreiheit? Oder schlichtweg, dass ihr zukünftig besser über die Runden kommt? Dass am Ende des Geldes kein Monat mehr übrig ist?

Unser Ziel lautet an dieser Stelle: 

Finanzielle Probleme beseitigen UND finanzielle Sicherheit herstellen.

Warum finanzielle Sicherheit? Wenn wir finanzielle Probleme beseitigen, landen wir bei Null. Dann haben wir keine Probleme, aber auch nichts, was uns Sicherheit bietet. Ich nehme an, dass ihr nie wieder in einer Situation sein wollt, in der ihr euch Gedanken um jene finanziellen Probleme machen wollt. Also streben wir im zweiten Schritt finanzielle Sicherheit an.

Was bedeutet das für euch in Zahlen? Aus eurer Vorarbeit aus Schritt 1 wisst ihr nun, was ihr monatlich einnehmt, wie hoch eure Schulden und monatlichen Raten sind und was ihr monatlich ausgeben müsst.

Wenn wir finanzielle Probleme beseitigen wollen, dann heißt das meist, dass Schulden vorhanden sind, die abgebaut werden müssen oder dass das Einkommen anderweitig nicht zum Leben reicht.

Habt ihr Schulden und fällt es euch derzeit schwer, diese zu bezahlen, solltet ihr klären:

  • ob ihr eure Ausgaben so reduzieren könnt, dass ihr dennoch akzeptabel leben könnt und eure Raten fristgerecht tilgt.
  • ob ihr eure Einnahmen (für eine Zeit) erhöhen könnt, sodass ihr die Raten fristgerecht leisten und dennoch akzeptabel leben könnt.
  • ob ihr eure monatlichen Raten ggf. für eine Zeit senken könnt. Das müsst ihr mit dem Kreditgeber vorab vereinbaren.

Habt ihr Probleme euren Lebensunterhalt mit eurem Einkommen zu bestreiten, solltet ihr klären:

  • ob ihr eure Ausgaben so reduzieren könnt, dass ihr dennoch akzeptabel leben könnt. Nutzt dazu am besten ein Haushaltsbuch und fragt euch bei allen Ausgaben, ob sie wirklich nötig sind.
  • ob ihr eure Einnahmen (für eine Zeit) erhöhen könnt, sodass ihr akzeptabel leben könnt.
  • ob ihr beide Themen angeht: Ausgaben runter, Einkommen hoch.

3. Gedanken sortieren

Ist man in einer Situation, mit finanziellen Problemen umgehen zu müssen und bekommt man zudem gesagt, man müsse sein Ausgaben reduzieren, kann sich das ganz schnell so anfühlen, als müsste man sich persönlich und sozial einschränken. Unser Gehirn meldet „Mangel“ und das ist definitiv kein gutes Gefühl.

Du kannst die Situation gedanklich aber auch umdrehen und sie für dich als Herausforderung nutzen, an der du wachsen kannst. Kennst du beispielsweise Frugalisten? Das sind Leute, die ganz bewusst und absichtlich darauf aus sind, Kosten für unnötige Dinge so weit wie möglich zu reduzieren. Ja, die machen das freiwillig, was andere als Mangel empfinden ;-).

Aber nicht nur das. Frugalismus ist deutlich mehr. Frugal bedeutet „schlicht“ oder „bescheiden“. Als Frugalismus versteht man die Idee, mit Geld, Zeit und Konsum so umzugehen, sodass man ein bestmögliches Leben für sich und seine Mitmenschen gestaltet, wobei der Maßstab nicht Geld, sondern Lebensglück ist. Es kann enorm befreiend sein, sich bewusst aus diesem Mangelgefühlsmodus herauszunehmen und sich bewusst auf die Dinge zu fokussieren, die echtes Lebensglück bedeuten. Wenn du das spannend findest, erfährst du mehr dazu in meinem Buch.

4. Den Plan umsetzen

Okay, euer Plan steht. Ihr wisst, wo ihr hin wollt. Nur bringt dieser Plan erst dann wirklich was, wenn ihr ihn mit jeder Faser eures Körpers umsetzt. Es bringt nichts, einen Monat super sparsam zu leben und im nächsten Monat dann erstmal ausgedehnt shoppen zu gehen.

Wenn ihr finanzielle Probleme habt, dann ist das oft ein Problem der Struktur und der Organisation, aber auch eures eigenen Verhaltens. Beides kann man zum positiven ändern. Man muss es aber kontinuierlich tun.

Also los, geht den ersten Schritt, ziehr das zweite Bein nach und setzt euren Plan um.

5. Keine (neuen) Schulden machen

Habt ihr Schulden, ist ein super wichtiger Teil eures neuen Plans: Ihr nehmt keine neuen Schulden auf !

Konkret kann das bedeuten: Der Dispo wird deaktiviert, es werden keine Dinge finanziert und ein neuer Kredit kommt auch nicht in Frage, solange es andere Lösungen und Hilfen gibt und vor allem solange die finanziellen Probleme das Resultat eures Verhaltens sind.

6. Sparen trotz finanzieller Probleme

..Denn genau dafür trainiert ihr ab heute euren Sparmuskel. Eine neue Gewohnheit, die euer Leben und euren Kontostand bereichern wird: Ihr lernt, euer Geld zu behalten.

Es ist völlig egal, ob ihr mit einem 10 Euro, 50 Euro oder 100 Euro beginnt. Wichtig ist erstmal: Ihr lernt, Geld beiseite zu legen (zu sparen). Dazu richtest du am besten einen Dauerauftrag ein, der direkt dann ausgeführt wird, wenn dein Gehalt auf deinem Konto landet. Ihr bezahlt euch also zuerst, indem ihr einen Sparbetrag auf ein anderes Sparkonto (Mein Tipp: nutzt ein Tagesgeldkonto) automatisch überweisen lasst.

Warum? Weil ihr Rücklagen für unvorhergesehene Situationen dringend braucht, um in so einer Situation nicht wieder neue Schulden machen zu müssen.

7. Finanzielle Probleme beseitigt & Finanzielle Sicherheit aufbauen

Habt ihr eure finanziellen Probleme überwunden, macht ihr zuerst eins: Euren Erfolg ausgiebig feiern.

Danach besinnen wir uns darauf, dass das schon ziemlich gut ist. Wir stellen aber auch fest: Wir brauchen größere Rücklagen, um nie wieder in diese Situation zu kommen und sollten über Vermögensbildung nachdenken.

Wie schaffst du das alles?

Tatsache ist, man hat es selbst in der Hand, finanzielle Probleme auszumerzen und finanzielle Sicherheit zu erreichen. Für dich. Für deine Familie. Doch manchmal fühlt es sich so unendlich schwierig an, die Sache in die Hand zu nehmen und einen Anfang zu finden.

Dabei möchte ich dir helfen!

Mein Ziel ist es, Familien zu befähigen, in finanzieller Sicherheit zu leben. Ich kann dir diese finanzielle Sicherheit nicht schenken, aber ich kann dir dabei helfen, euren persönlichen Plan zu entwickeln, die Schritte zu finden, die ihr gehen müsst.

In meinem Buch „Familien Finanz Kompass“ findest du all diese wichtigen Schritte an einem Ort. Darin zeige ich dir außerdem, wie ihr mit euren Schulden umgehen und sie angemessen und zügig abzahlen könnt und dennoch zeitgleich Rücklagen bildet.

Es liefert dir außerdem einen Schritt-für-Schritt Fahrplan zu einer besseren Finanzstruktur, mit dem ihr eure finanziellen Probleme in den Griff bekommt und zeitgleich Rücklagen und Vermögen aufbaut.

Klingt gut? Dann schnapp dir jetzt mein Buch und leg los!

Familien Finanz Kompass - Das interaktive Buch mit Finanzplaner
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