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Finanzielle Sicherheit

In 3 simplen Schritten zur finanziellen Sicherheit

Wie ist es möglich, dir und deiner Familie finanzielle Sicherheit zu erschaffen? Viele träumen von finanzieller Freiheit, befinden sich aber nicht mal annähernd in finanzieller Sicherheit. Dabei ist die finanzielle Sicherheit eine essentielle Vorstufe, um finanzielle Unabhängigkeit bzw. finanzielle Freiheit erreichen zu können. Wie du finanzielle Sicherheit erreichen kannst, erfährst du hier.

Was ist finanzielle Sicherheit?

Die finanzielle Sicherheit ist für mich ein dauerhafter Zustand, in dem du genügend Rücklagen besitzt, um Krisen, schwierige Zeiten gelassen überstehen und defekte notwendige Gegenstände entspannt ersetzen kannst. Ein Zustand, in dem du nachts gut schläfst, auch wenn dir dein Einkommen für eine Zeit wegfällt (Stichwort: Corona, Kurzarbeit & Co.). Ein Zustand, der es dir ermöglicht, weder auf den Dispo noch auf andere Kredite angewiesen zu sein und damit weitere Belastungen und Kosten (Zinsen) in Kauf zu nehmen.

Du besitzt einen Notgroschen, um deine Ausgaben für einige Monate auch ohne Einkommen bewältigen zu können und du hast Rücklagen für Ungeplantes (defekte Gegenstände, Reparaturen etc.) und Urlaube, um nicht den Sommerurlaub zu streichen, nur weil das Sofa kaputt ist. Damit ist die finanzielle Sicherheit ein essentielles Fundament.

Warum ist finanzielle Sicherheit so wichtig?

0%-Finanzierungen und andere schnelle Kredite für Konsum führen flott zu einem Dilemma: Eine Anschaffung, die unser derzeitiges Vermögen übersteigt, wird finanziert und muss damit über einige Zeit abbezahlt werden. Einige Zeit später muss die nächste finanzierte Anschaffung her, weil nicht genügend Rücklagen da sind. Der vorherige Kredit ist aber noch nicht abbezahlt. Die zu zahlenden Raten summieren sich. Der finanzielle Druck steigt.

Wunschzustand

Eigentlich wünschen wir uns doch aber alle folgenden Zustand: Keine Schulden und genügend Geld auf der hohen Kante, um sich gewisse Dinge leisten zu können. Die Realität sieht jedoch oft ganz anderes aus. Wie ist es möglich, diesen ungesunden Kreislauf zu durchbrechen?

Die Lösung: Aktiv daran arbeiten, finanzielle Sicherheit aufzubauen! Finanzielle Sicherheit passiert nicht von selbst und auch nicht einfach nur durch ein super Gehalt. Du musst sie schon bewusst und zielgerichtet aufbauen.

So baust du finanzielle Sicherheit auf

Wie so oft ist die Sache leider nicht mit einem Fingerschnipp getan. Wir brauchen etwas Vorbereitung, um Klarheit in unsere Finanzen zu bringen. Dazu schauen wir uns erstmal an, wie es eigentlich um unsere Finanzen bestellt ist.

Ist-Zustand

Wir wollen also den Ist-Zustand unserer Finanzen kennen. Du stellst dir also die Fragen:

  • Was nehmen wir eigentlich monatlich ein?
  • Was davon benötigen wir, um unsere Ausgaben zu begleichen?
  • Und wieviel bleibt eigentlich übrig, um davon Rücklagen zu bilden?

Am besten notierst du dir das schriftlich oder machst dir eine Übersicht in einer Excel Tabelle oder Google Sheets. Da kannst du dir über Formeln auch ziemlich einfach errechnen, was übrig bleibt.

Finanzielle Ziele setzen

Im zweiten Schritt, geht es darum dir klare und eindeutige Ziele zu setzen. In der Tat ist es gut, wenn du allgemein Geld zur Seite legst. Das Ganze bekommt aber erst dann eine für dich geeignete Struktur, wenn du dir klare Ziele setzt und deine Sparbeträge auf Ziel-Töpfe verteilst.

Hierzu stellst du dir folgende Fragen:

  • Wie hoch sollte mein persönlicher Notgroschen sein? (Die Antwort findest du in meinem Artikel: Den Notgroschen berechnen )
  • Wie hoch sollten meine Rücklagen für Ungeplantes sein?
  • Kann ich parallel noch Rücklagen für zukünftige Anschaffungen bilden, sofern diese irgendwann notwendig sind?
  • Welche Rücklagen können/sollten wir für Urlaube / Reisen bilden?

Was wir mit diesem Schritt erreichen wollen, ist ein Überblick über die notwendigen Rücklagen zu bekommen, die wir für den ersten Schritt in die finanzielle Sicherheit benötigen.

Schreib dir also am besten direkt auf, wie hoch dein Notgroschen und deine Rücklagen sein müssten. Dann gleichst du das mit deinen Möglichkeiten ab. Ist es für uns möglich, 150 Euro für einen Notgroschen zurückzulegen? Oder ist vielleicht ein höherer Betrag drin, damit wir den Notgroschen schnell aufgebaut haben?

Finanzen strukturieren & automatisieren

Im dritten Schritt geht es darum, deine Finanzen anhand deiner Möglichkeiten (Schritt 1) und deiner Ziele (Schritt 2) neu zu strukturieren und zu automatisieren.

Nehmen wir mal an, du brauchst einen Notgroschen von 6.000 Euro und möchtest dafür monatlich 100 Euro sparen. Außerdem willst du Rücklagen für Ungeplantes von 500 Euro bilden und dafür 50 Euro je Monat zurücklegen und parallel wollt ihr monatlich 150 Euro für Urlaube zur Seite legen.

Wohin jetzt mit dem Geld?

1. Ziel-Töpfe anlegen

Für solche „Ziel-Töpfe“ eignen sich ein oder mehrere Tagesgeldkonten ziemlich gut. Für unser Beispiel benötigst du nun drei dieser Töpfe oder eben Konten.

Beim Consorsbank Tagesgeldkonto kannst du beispielsweise Ziele einrichten und das vorhandene Geld auf deinem Tagesgeldkonto auf diese Ziele verteilen. Damit hast du immer im Blick, wie nah du deinem Ziel bereits bist.

Beim Tagesgeld der ING kannst du ein weiteres Unterkonto anlegen. So ist es möglich, dass du je Konto ein Ziel besparst. Du kannst aber auch für jedes Ziel ein eigenes Tagesgeldkonto einrichten.

Oder du bist so gut organisiert, dass du einfach alle Beträge auf einem Tagesgeldkonto sammelst und die Verteilung selbst über eine Excel Tabelle o.ä. im Blick behältst. Diese und weitere Tagesgeldkonten findest du hier in unserem Tagesgeldvergleich.

2. Sparen automatisieren

Ich schätze, du hast wenig Lust, diese Überweisungen nun jeden Monat manuell durchzuführen. Geht mir auch so. Dazu gibt es Daueraufträge ;-). Nun, da du weißt, welche Beträge du monatlich zur Seite legen solltest, loggst du dich in dein Online Banking ein und legst Daueraufträge für diese Sparraten an.

Ganz wichtig: Diese Beträge gehen als allererste Beträge nach dem Eingang deines Gehalts von deinem Konto ab. Bekommst du dein Geld am 1. des Monats, dann datiere die Daueraufträge direkt auf den 1. oder 2. des Monats.

Damit ist das Geld für deine Ziele bereits gespart, bevor du es überhaupt ausgeben kannst.

3. Ziel erreicht, was nun?

Wir beamen uns ein wenig in die Zukunft. Du hast dein Sparziel für deinen Notgroschen oder deine Rücklagen für Ungeplantes erreicht. Was nun?

Grundlegend ist es an diesem Punkt eine gute Idee, wenn du dein erreichtes Ziel nochmal prüfst. Passt der Betrag wirklich? Reicht mir das, um im Notfall gut schlafen zu können? Wenn nicht, dann erhöhe diesen Betrag. Wenn dir der Betrag ausreicht, dann lässt du das Geld nun dort liegen, wo es ist und rührst ihn auf keinen Fall an, außer der Fall der Fälle tritt ein.

Angenommen, dein Geschirrspüler geht kaputt, dann entnimmst du den Betrag für einen Neuen von deinem „Rücklagen für Ungeplantes“-Konto und solltest dieses anschließend natürlich wieder mit kleinen Beträgen auffüllen. Fallen dir sämtliche Einnahmen weg, dann darfst du von deinem Notgroschen Gebrauch machen, musst ihn anschließend aber auch wieder auffüllen.

Da das aber hoffentlich vorerst nicht passieren wird, nutzt du den frei gewordenen Sparbetrag ab jetzt für andere Geldanlagen statt ihn auszugeben.

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