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Excel Haushaltsbuch – 5 Vorteile zu Apps & Papier

Welche Form ist für´s Haushaltsbuch eigentlich am besten geeignet? Ein Excel Haushaltsbuch, eine Haushaltsbuch App oder Notizen auf Papier? Ich habe alle Varianten ausprobiert und zeige dir hier, welche unschlagbaren Vorteile ich in einem Excel Haushaltsbuch sehe!

1. Du bestimmst die Form im Excel Haushaltsbuch

Ich hatte schon in diesem Artikel geschrieben, wie und warum ich schließlich dazu kam, mein Haushaltsbuch ganz einfach in einer Excel Tabelle zu führen.

Vorerst probierte ich diverse Apps und Papier-Varianten aus. Das scheiterte aber dann immer wieder an verschiedenen Punkten. Einerseits war ich nicht bereit, monatlich für ein Haushaltsbuch zu bezahlen, wie es bei vielen Smartphone Apps dann irgendwann nötig ist. Andererseits bot mir das Papierformat meist zu wenig Platz und es fehlten automatisierte Auswertungen. Und zeichnen wollte ich die dann auch nicht unbedingt ;-).

Also musste etwas anderes her und diese Lösung hieß für mich: Das bau ich mir dann eben selbst in Excel. Grundsätzlich ist das für mich auch immer noch einer der bedeutendsten Vorteile: In Excel kannst du dir alles so zusammenstellen, wie du es brauchst.

Nun ist mir klar, dass sich nicht jeder zu den Excel-Geeks zählt. Musst du aber auch nicht sein, wenn du dir beispielsweise eine Haushaltsbuchvorlage für Excel holst und diese als Basis nutzt. Übrigens: Hier findest du mein Excel Haushaltsbuch für Familien und Paare.

2. Deine Excel-Datei – Deine Daten

Klar, wir alle wollen, dass unsere Daten weitestgehend sicher sind. Besonders, wenn wir gerade dabei sind, unsere komplette finanzielle Situation irgendwo einzutippen oder gar unsere Girokonten mit Haushaltsbuch-Apps verbinden.

Während deine Daten bei der Nutzung von Haushaltsbuch Apps über den Globus geschickt und auf anderen Servern gespeichert werden, kannst du bei einer lokal gespeicherten Excel-Datei davon ausgehen, dass deine Daten dort etwas sicherer verwahrt sind. Klar, es kommt auch darauf an, wie gut du deinen Mac/PC und deinen Datenverkehr allgemein schützt. Aber ich gehe mal davon aus, dass du diese Dinge zumindest grundsätzlich eingerichtet hast.

3. Auswertungen, wie du sie brauchst

Haushaltsbuch-Apps haben definitiv ihre Vorteile. Immer in der Hosentasche dabei. In der kostenlosen Version bieten die meisten Apps ein paar Auswertungen, die ganz hilfreich sein können. Für weitere grafische Auswertungen musst du dann oft aber mindestens ein Abo abschließen.

In Excel ist das anders. Du tippst deine Zahlen ein und nutzt entweder grafische Auswertungen aus einer Haushaltsbuch-Vorlage oder erstellst dir sogar einfach selbst die Auswertungen, die du brauchst. Ich finde das immer sehr hilfreich, die Zusammensetzung oder den Verlauf von Zahlen mal in einem Diagramm betrachten zu können. Die optische Darstellung bleibt nochmal ganz anders hängen und Tendenzen lassen sich einfacher erkennen.

4. Excel Dateien kannst du auch für weitere Jahre nutzen

Hast du dir außerdem erstmal ein gutes Excel Haushaltsbuch erstellt, kannst du es zudem super easy auch für weitere Jahre nutzen. Dazu die Datei einfach kopieren und für das neue Jahr einrichten. Fertig. Aufwand: 3 Minuten.

5. Excel Vorlagen: Keine laufenden Kosten

Ich hatte es weiter oben schon angedeutet. Was mich an den Haushaltsbuch-Apps immer unglaublich nervte, war die Tatsache, dass früher oder später mindestens ein monatliches Abo fällig wurde.

Klar, auch für Excel bzw. Microsoft Office 365 zahlt man Geld. Allerdings kann ich mit dem Office-Paket deutlich mehr anstellen als nur ein Haushaltsbuch zu führen.

Gleiches gilt übrigens auch für Google Sheets (die Tabellen-Alternative zu Excel). Die ist für Privatanwender auch kostenlos nutzbar.

Du hast Fragen, Tipps oder andere Ideen? Immer her damit!