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Keine Lust auf Smartphone Depot? 3 Alternativen, um Vermögen aufzubauen

Im letzten Jahr noch in aller Munde. Neobroker. Sie nennen sich Trade Republic, Scalable, justTRADE & Co..
Herzlich Willkommen in der Welt der mobilen Depots auf dem Smartphone.

Für die einen easypeasy. App runterladen. Konto eröffnen. Am Smartphone traden.

Für die anderen eine Qual. Unübersichtlichkeit, kaum Auswertungsmöglichkeiten, Ständig Push-Benachrichtigungen und meist keine Chance, sich das mal an einem Desktop anzusehen.

(Zumindest bei Trade Republic und Scalable hat sich das mittlerweile geändert)

Ich muss zugeben, so einfach das Trading per App manchmal auch schien, so hat es durchaus auch Nachteile.

Du hast auch keine Lust auf ein Smartphone Depot? Kein Ding. Es gibt ausreichend gute Alternativen!

Here we go.

1. Depot bei einer Direktbank

Die wohl klassischste Alternative zum Smartphone Depot. Ein Depot bei einer Direktbank bzw. Online-Bank. Das heißt übrigens nicht, dass man in diesem Fall nicht vom Smartphone aus auf sein Depot schauen kann. Im Gegenteil. Die meisten Banken bieten mittlerweile gutes Mobile Banking an.

Mein Favorit ist hier ganz klar die Consorsbank*. Für mich die beste Mischung aus Übersichtlichkeit, Kostenstruktur, mobile App Funktionen und ETF-Auswahl.

Auch das comdirect-Depot* kann sich sehen lassen. Für meinen Geschmack sind die Kosten hier ab und an etwas hoch und auch den Einblick in Orderinfos finde ich über die Postbox recht umständlich gelöst. Aber das ist eben Geschmacksache.

2. Online Broker / Trading Plattformen

Wenn dir die oben genanten Depots nicht zusagen, kann auch das Depot einer Trading Plattform eine gute Wahl sein.

Hier bieten sich für den deutschsprachigen Raum unter anderem Onvista* an.

Mit derzeit 5€ dauerhaft pauschaler Orderprovision kann sich das Traden hier aus Kostensicht echt lohnen. Außerdem hast du hier gleich alles auf einen Blick – Kurse, Auswertungen, Suchfunktionen. Sparplankäufe gibt es ebenfalls schon ab 0 Euro. Mich nervt manchmal die Ladezeit der Onvista-Seite, aber alles noch vertretbar.

3. Robo Advisor

Wenn du sagst: „Ich möchte gern ein Depot eröffnen, aber ETFs selbst auswählen, möchte ich derzeit noch nicht“, dann könnte auch ein Robo Advisor (vorerst) eine gute Wahl für dich sein.

Was unterscheidet einen Robo Advisor von einem „normalen“ Depot ?

Hier wählst du deine ETFs eben nicht selbst aus, sondern überlässt das einem Algorithmus. Dem sagst du vorab lediglich, wie hoch oder niedrig deine Risikobereitschaft ist. Außerdem muss der Robo wissen, mit welchem Anlagehorizont du planst. Eher nur 5 oder 10 Jahre oder doch schon 20,30 oder mehr?

Das bedeutet nicht, dass dein Geld solange nicht verfügbar ist. Es macht aber einen Unterschied in der Auswahl der einzelnen Positionen.

Außerdem entscheidest du, ob du eine Summe einmalig anlegen und/oder monatlich sparen möchtest.

Online-Antrag abschließen. Robo Advisor Depot eröffnen. Fertig.

Aus meiner Sicht empfehlenswerte Robo Advisor sind derzeit Quirion* und Oskar*. (Hierzu folgen demnächst auch noch ausführliche Erfahrungsberichte)

Gibt es DAS Eine top Depot?

Du siehst. Es gibt nicht den einen Königsweg zum Depot. Und man muss definitiv nicht mit einem Smartphone Depot beginnen, wenn einem das noch (aus irgendwelchen Gründen) suspekt ist.

Zudem ist es relativ üblich, mehrere Depots zu führen. Einerseits aus Kostengründen. Vielleicht manchmal auch aus organisatorischen Gründen.

Beginne einfach mit dem, wo dein Bauchgefühl stimmt und wenn du Lust hast, probiere dich später mit anderen Depots aus.

Schreib gern mal in die Kommentare, welche Depots / Depotanbieter du nutzt und was dir dort besonders gut gefällt!

Du hast Fragen, Tipps oder andere Ideen? Immer her damit!